zurück 1949 ID: 194900005

Bruckner-Festtage [in Linz?] (*).

Anläßlich der Neugründung der Ortsgruppe Steyr des Brucknerbundes für Oberösterreich spielen die Wiener Symphoniker unter Volkmar Andreae die 8. Symphonie [siehe dazu 9.2.1950] (**).

Aufführung der 5. Symphonie durch das Straßburger Städtische Orchester unter Fritz Münch in Straßburg (***).

Aufführung der e-Moll-Messe unter Adolf Trittinger in Stift Melk (°).

Aufführung der 7. Symphonie durch das Philadelphia-Orchester unter Ormandy in Chicago (°°).

[September 1949?] Einspielung der 8. Symphonie unter Hermann Abendroth (°°°).

Aufführung der 7. Symphonie durch das Philharmonische Orchester Katowice unter Skrowaczewski (#).

Federzeichnungen von Carry Hauser (»Bruckner und Wagner« - IKO 362a, »Bruckner an der Orgel« - IKO 362b) in Max Grafs Buch »Legende einer Musikstadt«, S.119 und 211 (##).

Bruckner-Feier in der Tonhalle [Zürich?]. Hierzu erscheint als Programmbeilage von Johann Baptist Hilber »Lieber unvergessener Meister (Pseudobrief an Bruckner)« (###).

[??1939?] Die Stichvorlage der 4. Symphonie findet sich im Nachlaß Ferdinand Löwes bei Dr. Hans Löwe (a).

Neuauflage mehrerer Bände der (ersten) Gesamtausgabe durch den Bruckner-Verlag Wiesbaden, die 8. Symphonie mit geänderter Einführung (»Dezember 1948«) (b).
Die Partitur der e-Moll-Messe (»Copyright 1940 ... Leipzig«) trägt den Vermerk »Veröffentlicht unter der Zulassung US-W-2051 der Nachrichtenkontrolle der Militärregierung 4000. 1949« (b1).

Georg Trexler komponiert »Toccata über ein Thema aus dem Gloria der e-Moll-Messe von Anton Bruckner« und »Introduktion und Passacaglia über ein Thema der VIII. Symphonie von Anton Bruckner« für Orgel [vgl. »1967«] (c),
Edition Breitkopf, EB 5775 (e-Moll-Messe) bzw. EB 5799 (8. Symphonie) (c1).

»Trösterin Musik« erscheint in einer Fassung für 3stimmigen Knaben- oder Frauenchor mit Klavierbegleitung von Hans Völgyfy im Verlag Adolf Robitschek (Partitur 4 SS., Stimmen je 1 S., Plattennummer »A. R. 6941«, Copyright 1949) (d).

Artikel von Erika Rabitsch-Göllerich "August Göllerichs Beziehungen zu Anton Bruckner." in Heft Nr. 3/4 von "Brucknerland" auf S. 2-5 (e).

Aufsatz von Leopold Nowak "Anton Bruckner und sein Werk" in "Österreichische Musikgeschichte", 4. Jg., S. 255 - 259 (f).

Vorlesung von Leopold Nowak "Anton Bruckner und seine neun Symphonien" bei der Katholischen Akademie [in Wien] (g).

[Schuljahr 1949/50, also möglicherweise auch erst 1950]
Das Institut für Katholische Kirchenmusik der Hochschule für Musik in Köln veranstaltet in der Kirche St. Andreas ein Konzert "Unbekannter und seltener Bruckner" mit Orgelwerken [prov. WAB 088] und Solo- und Chorgesängen [prov. WAB 067] (h).

Rued Langgaard schreibt einen Orchestersatz von 16 Takten Länge (ca. 30 Sekunden) mit dem Titel [übersetzt] "The Lightning Bursts in the Night" und dem Zusatz "May be played separately or as the finale to Anton Bruckner's unfinished IX. Symphonie". Schließlich sollte er als Schlussteil des Finales einer nie aufgeführten "Little Grand Symphony No. 1" verwendet werden (i).

[ca. 1949?] Einspielung des Quintetts durch das Wiener Philharmonische Quintett (j).

 


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 194900005, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-194900005
letzte Änderung: Feb 22, 2026, 20:20