zurück 1928 ID: 192800005

Aufführung des »Ave Maria« [WAB 7] in Winterthur (*).

Jascha Horenstein spielt mit den Berliner Philharmonikern die 7. Symphonie auf Schallplatte ein (**).
Dasselbe Werk dirigierte er auch in Spanien (***).

Ankündigung der Gesamtausgabe, die im Benno-Filser-Verlag in Augsburg-Köln-Wien erscheinen wird. Herausgeber ist Robert Haas, sein Mitarbeiter ist Alfred Orel [vgl. 4.4.1928 und 25.9.1928] (°).

Terracotta-Relief von Franz Forster [IKO 239, vgl. 1.3.1928, 19.6.1928 etc., auch »1932«] für Gustav Renker in Bern (°°).

Beim Antiquariat Leo Liepmannssohn gelangt Bruckners Brief vom 11.5.1885 an das Musikalische Wochenblatt zur Versteigerung (Katalog 52) (°°°).

Holzskulptur des Linzer Bildhauers Reichinger (IKO 240) im Besitz einer Familie Harrer (#).

Plakette (IKO 241a) aus Gmundner Keramik von Anton Gerhart [siehe die Anmerkung]. Der Bildhauer überreicht die Plakette dem Kapellmeister Christian Eder [Gmunden?] anläßlich eines Jubiläums (##).

Karl Muck dirigiert als Gast eine Bruckner-Symphonie [prov. WAB 86] in einem Frankfurter Museumskonzert (###).

Aufführung der 9. Symphonie unter Franz Schalk in Linz (a).

Bruckner-Konzert (f-Moll-Messe, »Te deum« (b)) des Vereins für klassichen Chorgesang unter Karl Demmer in Nürnberg (c).

[1928?] Aufführung der e-Moll-Messe unter Anton Enz in St. Elisabeth in Stuttgart (d).

Bei der Universal-Edition erscheinen die Partituren des 150. Psalms und der 6. Symphonie (U.E. 3598 = Philharmonia Nr. 199) in einer Neurevision durch Wöss (e)
und bei Anton Böhm und Sohn (Plattennummer 6992 [recte 6962]) das »Festlied« für Männerchor mit neuem Text von Ludwig Kraus (f).

Der von E. Petschnig erstellte zweihändige Klavierauszug der d-Moll-Symphonie (»Nullte«) erscheint mit der Plattennummer 369 bei der von der Universal-Edition betreuten Vienna Edition, No. 564-570 (g).

Bei J. G. Cotta erscheint Stradals zweihändiger Klavierauszug der 3. Symphonie mit der Platten-Nummer 917 (h).

Aufführung der 8. Symphonie durch das Concertgebouw-Orchester unter Carl Schuricht [in Amsterdam?] (i).

[nicht vor 1928, undatiert]
14seitige Reklamebroschüre der Deutschen Musikbücherei. Vorgestellt werden Bücher von Tessmer, Göllerich/Auer (Band 1 und 2), Max Auer (Anton Bruckner als Kirchenmusiker), Franz Gräflinger und Friedrich Klose (Meine Lehrjahre bei Bruckner) (j).

Einspielung des "Christus factus est" (WAB 11) durch den Domchor Paderborn unter Gustav Schauerte.
Einspielung des "Te deum" unter Felix Gatz siehe "19.12.1927" (k).


Zitierhinweis:

Franz Scheder, Anton Bruckner Chronologie Datenbank, Eintrag Nr.: 192800005, URL: www.bruckner-online.at/ABCD-192800005
letzte Änderung: Aug 09, 2026, 3:03