Person Marschner Franz | Marschner Robert

Anmerkungen

Weitere Personen "Marschner" sieh im Eintrag https://abcd.acdh-dev.oeaw.ac.at/archiv/person/detail/60732

Dr. Franz Ludwig Veit Marschner
Leitmeritz 26.3.1855 - 22.8.1932 Weißpyhra/NÖ [bei 743/.. "28.8."]). Sohn von Rosa und Franz Vinzenz Marschner (um 1829 - 30.3.1900 bzw. 28.7.1827 - 22.6.1886 Prag, Lehrer). Komponist, Organist und Musiktheoretiker, Bruder Robert Marschners. Studierte ab 1873 in Prag (1879 Dr. phil.) und Wien (1882) Geschichte und Geographie, musikalische Ausbildung 1867 - 1875 in Prag (Orgel bei Skuhersky). Dort als Lehrer 1878 - 1882 tätig, dann 1884 - 1910 Professor an einer Wiener Lehrerinnenbildungsanstalt (734/.., 735/.., 760/1119, 648/8,1681, 188/276, ausführlich 1306/..). Studierte 1883 - 1885 am Wiener Konservatorium (261/330). Über seine Studienzeit bei Bruckner siehe seinen eigenen Bericht bei 37/129-132 [Dvorak, Brahms, Rott], 37/228 [Bruckners Anti-Antisemitismus], 37/243 [Kontrapunkt-Prüfungen] und 37/564 [Alkoholkonsum]. Aus einem Brief Marschners von 1919 mit Mitteilungen über Bruckner (Prognose des Arztes in Bad Kreuzen [falsch "Ischl"], Alkohol, Persönlichkeit) wird zitiert bei 80/1352.
Äußerungen Bruckners zu Marschner sind mehrfach überliefert: Über die Bedeutung seiner Werke (214/223), die Wichtigkeit der Kontrapunktstudien (36/70f) etc. (37/129ff).
Am 7.1.1893 in Prag Heirat mit Anna Striegel aus Wien (1306/213).
Weitere Details zu seiner Biographie und weitere Quellenangaben siehe (*).
Archiv: Der musikalische Nachlass befindet sich seit September 2018 beim ABIL (aus dem Besitz der Enkelin Anna Winter) (*).
Ein Brief an Ernst Kurth vom 11.5.1918 befindet sich im Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern, Nachlass Ernst Kurth, Mappe M2.1 (https://www.yumpu.com/de/document/read/4349457/inventar-nachlass-ernst-kurth-institut-fur-musikwissenschaft-, S. 75, ohne Angaben zum Inhalt).
Werkverzeichnis bei 1306/239-257. Überblick über die musiktheoretischen und philosophischen Schriften und die literarischen Werke bei 1306/227-235
Faksimile: diverse Notenautographen bei 1306/..
Abbildung: 1306/192, 1306/206, 1306/213, 1306/222, Ölgemälde (um 1930) bei 1306/224

Erwähnungen (Auswahl mit "Inhaltsangabe"):
1883    Univers.
Schuljahr 1883/84    Konserv.
28.2.1884    KlAuff7.
10.-14.4.1884    KollaudPrag
13.4.1884    SkraupPrag
14.4.1884    PragEmaus
13.6.1884    AuffSiegfried
Sommer 1884    BesuchHagenbeck
nach 25.6.1884    Beerd.Rott
Schuljahr 1884/85    Kontrapunkt
vor 2.5.1885    ProbenTeD
12.3.1895    GesuchUnivers.
22.4.1895    JKaAB/Gesuch
30.4.1895    Gutachten
15.5.1895    GesuchUnivers.
10.9.1895    JNFuchs/Dozent
17.10.1896    AHaJNF/Gutachten
26.10.1896    J.N.Fuchs/Gutachen
13.11.1897    AbsageBewerbungLektor
24.8.1899    Art.Konzert
Mitte Februar 1904    Musik/Erinnerungen
24.3.1924    Ztg.Artikel
1928/29 und später    Albumblatt
10.3.1929    Kl.QuintettRundfunk
19.7.1929     Albumblatt
Apr.-Juni 1930    Bru.blätter/75.Geb.
25. - 27.4.1930    Art.Leitmeritz
25.8.1932    Tod 22.8.
Februar 1933    Nachruf Schwanzara
Juli 1933     IBG/Denkmal
Oktober 1933     IBG/Denkmal
8.10.1933    EnthüllungDenkmal
28.10.1933    Ber.Denkmal8.10.
Mai 1935    Marschner-Bund
10.10.1936    Art.Prag1884
Mai 1939     Art.Schwanzara
Sept. 2018    NachlassABIL
4.9.-11.10.2021    AuffLinz

Robert Marschner (Robert Anton Marschner)
Prag 4.7.1865 - 8.9.1934 Schluckenau. Jurist, Bruder Franz Marschners. Studierte und war berufstätig in Prag, 1889 Dr. jur., 1909 - 1919 Direktor der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt (734/.., 735/.., 1306/190f).
Abbildung in: Hartmut Binder und Jan Parik: Kafka. Ein Leben in Prag. München 1982, S.102.

Erwähnungen:
10.-14.4.1884    KollaudPrag
13.4.1884    SkraupPrag
14.4.1884    PragEmaus
Mai 1935   Bfru.blätter/ Art.Prag
10.10.1936    Art.Prag1884

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letzte Änderung: Mär 06, 2026, 14:14